Die Generalprobe

Unser Kind war die ganze Schwangerschaft über sehr agil, was man bereits bei den ersten Ultraschallaufnahmen sehen konnte. Der Kleine beglückte uns in etwa der 12. Woche schon mit den ersten Kunststückchen und stand  Kopf bei der Ultraschallaufnahme, woraufhin selbst die Arzthelferin rief: „Uii, ein Turner!“

Die Bewegungen wurden im Laufe der Monate immer fühlbarer und wir hatten den Eindruck, dass er sogar schon auf seinen Namen hörte und besonders viel zappelte, wenn man ihn rief.

Etwa zehn Tage vor der Geburt war von den Bewegungen tagsüber  wenig bis gar nichts zu spüren. Und sogar abends im Bett, wenn Mama zur Ruhe kam, und er immer besonders agil war, war überhaupt keine Bewegung.

Auch singen, seinen Namen rufen, leichte Schubser… nichts half. Ich drängte darauf, die Hebamme anzurufen. Dass es bereits 22.30 Uhr war, kümmerte mich wenig. Mist, der AB…. doch um 22.45 Uhr ihr Rückruf. Kurze Lagebesprechung, dann um 23.00 Uhr Abfahrt ins Krankenhaus.

Angekommen, Aufnahme, warum, weshalb, wieso, CTG. Und zack… mit den ersten gehörten Herztönen wurde der Kleene wieder agil. Schön angeschmiert!

Später beim Ultraschall hat die für uns geweckte Bereitschaftsärztin dann gesagt: „Sie haben aber ein sehr agiles Kind. Warum sind sie nochmal hier?“

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